Maschinenwechsel

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    • "Eigentlich" kann man alle Daten 1:1 übernehmen. Vorrausgesetzt man hat die Möglichkeit die spezifischen Drücke auszulesen. Ebenso ist es "eigentlich" auch mit den Geschwindigkeiten und Zeiten.
      ABER: Die Switchpunkte müssen da mit Sicherheit optimiert werden, den da kann es sein, dass die Maschinen unterschiedlich auf die Sensorik reagieren. Ebenso müssen die Daten für das Werkzeug, Auswerfer etc. mit Sicherheit angepasst werden. Die Zylindertemperaturen müssen ggf auch wieder optimiert werden.
      Als Beispiel habe ich mal ein Einstellprotokoll aus dem Leitrechner gezogen. Ansonsten muss man die Werte per Hand übertragen, was natürlich bei der Unzahl an verfügbaren Parametern eine coole Arbeit ist. Macht man pro Werkzeug und Material aber i.d.R. nur ein Mal, da man das Programm ja hinterher abspeichert.
      Dateien
      • SELOGICA1.pdf

        (29,32 kB, 20 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Das kannst in der Steuerung eingeben, dann rechnet die Steuerung automatisch um. Das Flächenverhältnis Hydraulikkolben : Schneckendurchmesser ist in der Steuerung hinterlegt. Ich kann ohnehin empfehlen nur noch mit Spezifischen Druck zu arbeiten, da das der Druck ist, der am Kunststoff wirkt ....
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    • Dazu kommt, dass fast jede Maschine ein Manometer für die Hydraulikdrücke hat.
      Z.B. haben die alten Hydron ICA Maschinen (ARBURG) an der Steuerung nur diese Rollen- oder Dekadenschalter, die eigentlich nur "Einheiten" oder "Prozent" angeben. Aber links am Maschinenbett befindet sich ein Manometer, das zur Auswahl des gesuchten Druckes gedreht werden kann (möglichst nur, wenn der gerade aktive Druck nicht auf der Anzeige erscheint, sonst macht man die Dichtringe kaputt). Und meistens sind in den Bedienungsanleitungen auch eine oder mehrere Tabellen zu finden die das Übersetzungsverhältnis angeben.
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    • Also meistens gibt es Spritzdruckdiagramme,
      die in der Bedienungsanleitung zu finden sind. (Beispiel im Anhang)

      Die Schwierigkeit liegt aber im Regelverhalten, speziell bei Einspritzprofilen etc.
      Nicht jeden Artikel kann man 1:1 auf einer anderen Maschine fertigen, das wäre
      ja viel zu einfach :)

      Bei Einspritzgeschwindigkeiten wird es dann auch interessant mm/s oder cm³/s.....usw. usw.
      Dateien
    • Wenn ein Ausformprozess von Maschine *A* auf Maschine *B* übertragen werden soll, und es steht keine Innendruckkurve vom Prozess *A* zur Verfügung, dann sollte beim Prozess *B* folgendes vom Prozess *A* übernommen/eingehalten werden:
      - Füllzeit (Spritzzeit) der Kavität (bis volumetrisch voll!!)
      - Spritzprofil (damit ist nicht Geschw. bzw. Volumenstrom gemeint, sondern nur das Stufenprofilverhältnis)
      - Nachdruckzeit
      - Teile-Gewicht -- (mit Nachdrukhöhe einstellen !!)
      - Massetemperatur
      - Kühlzeit
      - Staudruck (spezifisch)
      - Werkzeugtemperaturen
      - Wärmebild des Formteiles nach ... sec (muss dokumentiert sein) Entformung

      So wäre der Prozess *B* annähernd (!!) entsprechend dem Prozess *A* auf einfachste Weise reproduziert.
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    • Deko schrieb:

      Gibt es hierfür ein Übersetzungsverhältniss meiner Spritz und Nachdrücke?
      [IMG:http://www.maschinenbau-wissen.de/bilder/skripte/fluidtechnik/durckuebersetzung-03.jpg][IMG:http://www.maschinenbau-wissen.de/bilder/skripte/fluidtechnik/durckuebersetzung-04.jpg]

      Das sollte doch mit dieser Formel sehr einfach zu berechnen sein.

      P1 = der hydraulische Druck
      A1 = Fläche des Hydraulikkolbens
      A2 = Fläche umgerechnet vom Schneckendurchmesser
      P2= der gewünschte spezifische Druck

      Wenn ich mich irre korrigiert mich bitte.
      Mfg