Magnetspannsytem

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    • Hallo

      Ich hatte schon erfahrungen damit
      Hab sie schon von stäubli und meistenst von tecnomagnete gesehen

      Das werkzeug muss nicht zusätzlich gesichert werden sonst hätte das system keine zeitlichen vorteile mehr

      Zum spannen selbst:
      Du hast auf der platte viele runde kreise davon ist immer einer ein plus pol und der nebenbeirige ein minus pol
      Wenn diese angesteuert werden wird das werkzeug magnetisiert und hält sich von selbst
      Darum ist es auch kein problem wenn der hauptschalter abgedreht wird oder ein stromausfall ist

      Das sind einmal vor und nachteile:
      + werkzeug umspannen funktioniert sehr schnell
      - die 2 platten haben jeweils so ca 5-10cm das verlierst du an formhöhe
      -die erhöhte öffnungskraft muss eventuell reduziert werden
    • Hallo,

      zusätzlicher Nachteil ist das du keine Dämmplatten mehr verwenden kannst. (Aufspannplatten werden bei großen,hochtemperierten recht warm)
      Ein weiterer Punkt ist daß die Aufspannflächen sowohl beim Werkzeug als auch bei der Maschine ordentlich sauber gehalten werden müssen.
      Ausserdem muss man bedenken das die Aufspannplatten der Werkzeuge keine/nicht so viele Hohlräume von zum Beispiel Hydraulikzylindern aufweisen da
      ansonten das Magnetfeld nicht richtig wirken kann.

      Des weiteren habe ich schon ein Werkzeug (8t Gewicht) aus der Maschine (1200t) fliegen sehen !!!
      Grund hierfür war aber das der Einrichter durch die offene Form mit 100% Anlegedruck gespritzt hat.

      @Deko: Aber wozu wollt ihr magnetische Schnellspannvorrichtungen einsetzen? Um schneller zu rüsten?
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    • Jan R. schrieb:

      Hallo,

      zusätzlicher Nachteil ist das du keine Dämmplatten mehr verwenden kannst. (Aufspannplatten werden bei großen,hochtemperierten recht warm)
      Ein weiterer Punkt ist daß die Aufspannflächen sowohl beim Werkzeug als auch bei der Maschine ordentlich sauber gehalten werden müssen.
      Ausserdem muss man bedenken das die Aufspannplatten der Werkzeuge keine/nicht so viele Hohlräume von zum Beispiel Hydraulikzylindern aufweisen da
      ansonten das Magnetfeld nicht richtig wirken kann.

      Des weiteren habe ich schon ein Werkzeug (8t Gewicht) aus der Maschine (1200t) fliegen sehen !!!
      Grund hierfür war aber das der Einrichter durch die offene Form mit 100% Anlegedruck gespritzt hat.

      @Deko: Aber wozu wollt ihr magnetische Schnellspannvorrichtungen einsetzen? Um schneller zu rüsten?
      Du hast recht das man keine Daemmplatten verwenden kann, dazu muss man aber sagen das man die Aufspannplatte frei fraesen kann damit diese nicht zu 100% anliegt denn das Magnetspannsystem wirkt ja nicht ueber die kompette Flaeche, dadurch wird die Waermeleitung schon drastisch reduziert.
      Das mit den Hohlraeumen an bestimmten Positionen ist natuerlich richtig, aber wenn man z.B. Hydraulikzylinder fuer eine Heisskanalnadel hat kann man die Aufspannplatte ein wenig staerker machen und man muss einen Deckel einbringen.

      Ich habe schon Werkzeue die mit Spannpratzen befestigt waren (oder werden sollten) durch die Maschine fliegen sehen, wenn der Maschinenbediener nicht weiss was er macht findet er schon einen Weg etwas kaputt zu machen, ob Magnetspannsystem oder nicht.

      Gibt es andere Gruende fuer ein Magnetspannsystem als Zeitersparnis beim ruesten?
    • Mrs.Mirage schrieb:

      Jan R. schrieb:

      Hallo,

      zusätzlicher Nachteil ist das du keine Dämmplatten mehr verwenden kannst. (Aufspannplatten werden bei großen,hochtemperierten recht warm)
      Ein weiterer Punkt ist daß die Aufspannflächen sowohl beim Werkzeug als auch bei der Maschine ordentlich sauber gehalten werden müssen.
      Ausserdem muss man bedenken das die Aufspannplatten der Werkzeuge keine/nicht so viele Hohlräume von zum Beispiel Hydraulikzylindern aufweisen da
      ansonten das Magnetfeld nicht richtig wirken kann.

      Des weiteren habe ich schon ein Werkzeug (8t Gewicht) aus der Maschine (1200t) fliegen sehen !!!
      Grund hierfür war aber das der Einrichter durch die offene Form mit 100% Anlegedruck gespritzt hat.

      @Deko: Aber wozu wollt ihr magnetische Schnellspannvorrichtungen einsetzen? Um schneller zu rüsten?
      Du hast recht das man keine Daemmplatten verwenden kann, dazu muss man aber sagen das man die Aufspannplatte frei fraesen kann damit diese nicht zu 100% anliegt denn das Magnetspannsystem wirkt ja nicht ueber die kompette Flaeche, dadurch wird die Waermeleitung schon drastisch reduziert.Das mit den Hohlraeumen an bestimmten Positionen ist natuerlich richtig, aber wenn man z.B. Hydraulikzylinder fuer eine Heisskanalnadel hat kann man die Aufspannplatte ein wenig staerker machen und man muss einen Deckel einbringen.

      Ich habe schon Werkzeue die mit Spannpratzen befestigt waren (oder werden sollten) durch die Maschine fliegen sehen, wenn der Maschinenbediener nicht weiss was er macht findet er schon einen Weg etwas kaputt zu machen, ob Magnetspannsystem oder nicht.

      Gibt es andere Gruende fuer ein Magnetspannsystem als Zeitersparnis beim ruesten?
      Das stimmt so nicht ganz meistens werden dann daemmplatten vor der aufspannplatte verbaut
    • David schrieb:

      Das stimmt so nicht ganz meistens werden dann daemmplatten vor der aufspannplatte verbaut
      Das ist richtig trotzdem habe ich dadurch eine größere Fläche die mitgeheizt wird.
      Die Grundlegende Frage ist doch ob ich vielleicht noch andere "Dinge" tun kann zur Rüstzeitreduzierung wie z.B. den Rüstablauf optimieren (die einzelnen Rüstschritte sinnvoll gestalten =was mache ich wann und wo?, Internes & Externes Rüsten trennen), Standards einführen, ggf. Vorwärmstationen für Temperierung verwenden... bevor ich mehrere Tausend oder Zehntausend Euronen für Schnellspannvorrichtungen ausgebe.

      Klar ist ein Magnetspannsystem eine "feine" Sache und macht auch Sinn wenn man schnell rüsten muss. Und ich habe damit auch gute Erfahrungen gemacht. Aber es macht erst Sinn wenn ich das drumherum der Rüstung bereits auf einem höheren Niveu habe. Ich mache Rüstzeitreduzierung schon seit über 15 Jahren und muss sagen das man den größten Effekt mit den Grundlagen wie oben genannt errreicht.
      Wir haben Magnetspannsysteme eingesetzt da waren wir schon bei Rüstzeiten von <20-25min. für eine 1000t Maschine und Werkzeugen mit 24 Kühlkreisläufen, 12 Kaskaden, 26 Heizzonen und 3 Kernzügen.
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    • Wie wäre es z.B. mit Multikupplungen? So lassen sich mehrere Kreisläufe mit einem Handgriff verbinden und spart auch ne Menge Zeit bei häufigen Rüstvorgängen. Es lassen sich nicht nur Kühlkreisläufe damit anschließen, sondern auch direkt die Anschlüsse für Heißkanäle.
    • Nun es gehört zwar nicht mehr zum Thema aber man kann wie erwähnt Multikupplungen verwenden und diese an einem klapparm befestigen dazu müssen die Anschlüsse natürlich immer auf der selben höhe sein also müsste man seine Werkzeuge alle so auslegen. So könnte man immer die Schläuche an der Kupplung lassen. Anschließen fertig. Geht dann für Wasser sowie Kaskade.
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