Umspritzen von Einlegeteilen

    • Umspritzen von Einlegeteilen

      Hallo,

      ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit u.a. über das Umspritzen von Strom leitenden Bauteilen (Stromschienen). Mir wurde gesagt, dass die Wandstärken des Kunststoffs dabei größer sind als wenn ich diese ohne Einlegeteile spritze. Kann mir jemand sagen warum das so ist? Die Maße des Bauteils sind 30 x 18 x 11 mm und wiegen ca. 3 g. Ohne die Einlegeteile haben sie derzeit eine Wandstärke von 1,4 mm.

      Vielen Dank
    • Das heisst im Moment wird die Stromschiene ohne Einlegeteile gefertigt? Wie funktioniert das denn wenn sie Strom leiten soll?

      Wer hat dir denn die Info gegeben das die Wandstaerke groesser ist mit Einlegeteilen? Waere es nicht am einfachsten diese Person zu fragen wieso das so ist?


      Was ich mir denken koennte ist das es mit der Wandstaerke zusammenhaengt, wenn das Einlegeteil zum Beispiel 0,8mm dick ist haette man nur eine 0,3mm starke Kunststoff Schicht, dies ist aber nicht moeglich zu fertigen da der Kunststoff nicht bei dieser duennen Wandung fliesst.
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    • Die Stromschiene ist das Einlegeteil und wird von Kunststoff umspritzt und bildet somit ein fertiges Gehäuse

      Es ist ja auch möglich nur dieses Gehäuse zu spritzen ohne die innenliegenden Stromschiene, also kein Umspritzen sondern nur ein ganz normales Spritzen eines Bauteils aus kunststoff. Sobald aber die Stromschiene umspritzt werden soll, muss die Wandstärke erhöht werden. Die Frage ist nun wieso

      Kann die Person nicht mehr erreichen leider.
    • Wenn ich das Werkzeug füllen wollte ohne das Einlegen der Stromschiene, müsste ich - um eine wirkliche Füllung zu erreichen - das Spritzvolumen um das Volumen der Stromschiene erhöhen. Ich kann nicht das Teil spritzen und die nicht vorhandene Schiene umspritzen. Das geht beim besten Willen nicht.
      Würde man vielleicht einen Dummy ohne stromleitende Funktion einlegen, würde der Sinn der Ummantelung ja nicht mehr die elektrische Isolierfähigkeit sein und könnte daher ggf. dünner sein. Legt man nun wiederum die Stromschiene ein, müsste die Umspritzung und damit die Isolierung evtl. aus Gründen der Isolierfähigkeit dicker gewählt werden. Das würde aber eine Vergrößerung der Kavität durch den Werkzeugbau erforderlich machen.

      Wer denkt sich solche Beispiele aus?

      PS
      Auch was Mrs.Mirage bezüglich der Fließfähigkeit sagt ist richtig.
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    • @Dr_Bob Was meinst du mit maßlicher Geschichte?

      Ich glaube die Montage ist noch nicht ganz verstanden worden.

      1. Möglichkeit: Entweder die Stromschienen werden in die Kerne des Spritzgusswerkzeugs eingelegt und umspritzt --> bildet fertiges Bauteil

      2. Möglichkeit: Das Gehäuse wird ohne innenliegende Teile gespritzt aber die Kanäle für die Stromschienen werden dennoch abgebildet, da anschließend die Stromschienen durch einen Einpressprozess in das Gehäuse gefügt werden. --> Hierbei handelt es sich also um keine Umspritzung, sonder lediglich um freifallende Bauteile.

      Die frage ist nun ob man bei der 1. Möglichkeit höhere Wandstärken benögit gegenüber der 2. Möglichkeit
    • Guten Tag,

      mir erschließt sich leider nicht, weshalb die Wandstärke bei 1 größer gewählt werden sollte als bei 2.
      Ich gehe davon es , dass es sich bei 1 und 2 um genau das gleiche Bauteil handeln soll.
      Somit sollte ja eigentlich das Gehäuse, egal ob mit oder ohne Schiene gespritzt, die gleichen Maße/Wandstärke haben.

      MfG
      Stoopid
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