Erfahrungen mit Chen Hsong

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    • Zitat der Internetseite von Chen Hsong:
      The Chen Hsong Group is one of the largest manufacturers of injection moulding machinese in the world.

      Für die Aussage sind die aber gänzlich unbekannt, oder vertue ich mich da. Ich jedenfalls habe noch nie von denen gehört. Sorry, da kann ich Dir nicht helfen.
      Gruß HK
    • ich hab am Samstag in nem Schwesterunternehmen unserer Firma eine stehen stehen. allerdings war das eher ein kleineres Modell.
      Alles in allem würde ich sagen sehr ähnlich zur Zhafir oder den Fernost-Ferromatik vom Design her leicht an Engel "orientiert".


      Steuerung sah auf den ersten Blick schon ganz gut aus, also ich hätte mich auf Anhieb damit zurecht gefunden.
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    • Gerade auf dieses Thema gestoßen.
      Es ist zwar schon Jahre alt, vielleicht liest es ja dennoch jemand. :D
      Wir haben eines dieser Prachtstücke bei uns stehen. 180 t Schlieskraft.
      Wo fange ich am Besten an? Der Kniehebel ist eine wahre Katastrophe und die Höhenverstellung auch. Dies ist nicht zuletzt der unterirdischen Übersetzung geschuldet. Deutsch-Englisch-Mix mit teils falschen deutschen Übersetzungen. Hat man sich nun langwierig durch die Höhenverstellung gekämpft, kann es ja auch schon fast losgehen. Denkste! Die Schließkraft wird in bar eingestellt. 200 bar maximum eingestellt sollten dann 180 to Schlieskraft sein. Auch hier ist man auf dem Holzweg. Selbes Werkzeug, andere Maschine, keine Gratbildung. Auf der ChenSong...naja. Ihr könnt es euch denken. Stelle ich meine Werkzeughöhe nun nach, kommt es noch lustiger. Darf man nämlich nicht von Hand. (Oder wir sind zu doof es in der Steuerung zu erlesen/erahnen)
      Wie dem auch sei. Staudruck lässt sich einstellen, allerdings auch nur hydraulisch. Gut, kein Problem. Drehzahl dazu, passt. Nun haben wir aber noch einen hydraulischen Wert. Wozu? Wir vermuten damit die Drehzahl auch erreicht werden kann. Kann aber einstellen was ich will, ich sehe und höre keine Änderung. Keine Istwertanzeigen, nur Manometer an der Möhre.
      Und der Kniehebel sieht auch nie sehr appetitlich aus. Fett, überall...Überall!
      Sehen wir uns mal die Gestaltung des Menüs an. Jeder der KM kennt, kennt auf der Dosier- und Spritzseite die tolle Animation der Schnecke. Zu finden auch hier bei dem Prachtstück. Ölstandsanzeiger...original von Engel kopiert.
      Genauigkeit der Maschine? Gut, n Eimer oder Becher kannst du sorglos damit spritzen. Für alles Andere: Finger weg. :D
    • @Basti. Das klingt als würdest du all unsere tollen neuen Haitian oder Zhafir beschreiben.
      Man was ware wäre ich froh wenn wir diese Maschinen hier nie gesehen hätten, aber dervPreis ist wohl einfach zu verlockend für die Entscheidungsträger in der Firma.

      Naja, wie sagt der Ami so trefflich:

      "You geht what you pay for"
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    • @Sascha,
      Auf für diese Maschine war der Preis das Kaufargument. Es sollte sich nach günstigen alternativen Maschinen umgesehen werden (haben sonst nur Arburg und Engel) und dabei stieß man darauf. "So günstig? Gekauft!"
      Naja, sie läuft jetzt schon lange. Aber auch nur mit einem Werkzeug womit die eingerichtet wurde. Da wird kein anderer Artikel eingeplant, das bleibt alles so wie es ist. :D
    • wir bauen leider alle paar Tage mal eine um.
      Und jedes mal sieht man danach aus wie Sau, weil die Haitian Öl Zentralschmierung haben und innerhalb der Schutztür praktisch alles im Öl schwimmt. Ich glaub bei dem Butterstahl der Überall verwendet wurde haben sich deren Ingenieure gedacht sie müssen das mit überschmierung kompensieren. Und dass das wirklich billigster Stahl ist weiß ich weil wir an den Haitian das Auswerferloch mal großzügig auf die üblichen 125mm aufgebohrt haben.
      Sowas haben wir vor Jahren auch schon mal bei einer KM gemacht, da hatte der Bohrer deutlich mehr Gegenwehr.
    • BastiWest schrieb:

      Auf für diese Maschine war der Preis das Kaufargument.

      Sascha schrieb:

      Man was ware wäre ich froh wenn wir diese Maschinen hier nie gesehen hätten, aber dervPreis ist wohl einfach zu verlockend für die Entscheidungsträger in der Firma.
      Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass eure "Entscheider beim Maschinenkauf" dem Irrglauben unterliegen, mit *Billigmaschinen* könne man wettbewerbsfähig sein .... :thumbdown: Wäre mal interessant, ob sie sich auch für ein *Billigauto* entscheiden, um ihren Hintern von A nach B zu transportieren .... ;)
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    • Ersatzteile...Tja, ist mal was defekt, dann sitzt der nächste Händler in den Niederlanden.
      Teile sind schnell da. Brauchst du aber einen Servicetechniker, wird es etwas finsterer. Nicht, weil die ewig brauchen würden. Sind auch in 2-3 Tagen da. Die Sprachbarriere ist so ein kleines Problem. Die verstehen dann auch teils das Denglisch nicht. Macht es dann nicht einfacher, mit denen an der Möhre zu stehen und sich mit Händen und Füßen zu unterhalten, was denn los ist. :S
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