Nadelverschlussdüse

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    • Nadelverschlussdüse

      Hallo zusammen,

      Da wir mit unseren offenen Düsen teilweise ziemlich Probleme mit der Fadenzieherei haben (bei ABS) bin ich am überlegen auf Federbetätigte Nadelverschlussdüsen von Fuchslocher zu wechseln.
      Hat jemand Erfahrung mit den Fuchslocherdüsen?
      Gibts andere Modelle die Ihr Empfehlen könnt?

      Gruß Stadi
    • Hallo @stadi,

      der Weg, auf diese Weise Fadenbildung zu verhindern, ist schon mal sehr gut! Die federbetriebenen Zylinderverschlussdüsen kenn ich nur von "Herzog" und mit denen waren wir damals sehr zufrieden.

      MfG
      HHB

      Im Spritzguss zu Hause, in der plastischen Seele daheim :D
      HHB
    • Wir lösen das Fädenziehen bei alten Werkzeugen mit reduzierung der Düsentempertatur beim HK

      Ist zwar nicht die Perfekte Lösung aber funktioniert

      Normalerweise fahren wir die Düse mi 220 Grad bei Fädenbildung teilweise runter bis 200-205
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    • Moin AndreasB,

      Die Methode der Düsentemperatur-reduzierung ist mir wohl bekannt, aber es hat auch Grenzen wenn man z.b. ein ABS mit einer Düsentemperatur von 170° fährt und immer noch nen Faden am Kaltverteiler hat, dann sollte man sich andere Lösungen überlegen ;)


      Gruß Stadi
    • Wie funktioniert das eigentlich bei diesen Federbetätigten Verschlussdüsen wenn man mal eben schnell ins Freie ausspritzen will?
      PA baut ja doch bei zu langer Verweilzeit im Zylinder sehr schnell ab und man muss ein paar mal frisch aufdosieren bevor man ne Maschine wieder anfahren kann.
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    • Wenn du eine Düse hast, die öffnet, wenn du ans Werkzeug fährst, must du duchs Werkzeug leerspritzen.
      Wenn du eine hast, bei der die Nadel durch den Spritzdruck geöffnet wird, geht´s auch ohne Werkzeug. Musst nur aufpassen, wenn dass Zeug im Zylinder schon deutlich zersetzt oder deutlich überhitzt ist. PA wird dann dünn wie Wasser und spritzt dann überall hin. Also dann gut abschirmen.
      MfG. petersj
    • Durchs offene Werkzeug ausspritzen mach ich eher ungern. a) sauerei in der Kavität und b) man muss das Förderband immer erst auf Seite schieben.

      Wobei das sowieso bei den meisten unserer SGM nicht geht. Die verweigern das Spritzen mit Düse vorn und Werkzeug offen.
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    • Das spritzen ins Freie, also ins offene Werkzeug, lässt auch nicht jede Form zu. Bei uns gibt es einige Werkzeuge, die das alleine von der Kavität düsenseitig nicht zulassen.
      Ansonsten haben wir ein Werkzeug, mit welchem wir mindestens 2x wöchentlich via Einsätze andere Formteile produzieren. Da müssen wir sogar in die offene Form spritzen. Wir machen das also sehr häufig und haben damit noch nie Probleme gehabt.

      Wir legen einfach ein zugeschnittenes Stück Karton auf die Führungen der BAP, dann läuft die Schmelze auch nicht aufs Förderband. Wenn die Kavitäten Auswerferseitig geschützt werden müssen, auch hier einen Karton davor.
      Sicher werden jetzt Brandschutzbeauftragte die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Notfalls kann man sich ja entsprechende PTFE-Platten fertigen lassen statt Karton.

      Es ist für mich übrigens auch bei Bemusterungen interessant zu sehen, wie das Material aus dem HK kommt. Hier kann man schon im Voraus manche Fehler erkennen. Z.B. ungleichmäßiges Füllen der Kavitäten usw.

      Normal ist es auch bei allen Maschinenherstellern möglich mit anliegender Düse ins offene Werkzeug zu spritzen. Bei dem einen oder anderen Hersteller muss man dann vielleicht gewisse Sicherheiten "überbrücken" aber auch das sollte gehen. Wir haben Maschinen von 4 Herstellern im Haus, die machen das alle.

      LG
      Klabuster