Selbstständig Spritzgießen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Selbstständig Spritzgießen

      Hallo liebe Community,

      sicherlich haben sich einige mit dem Thema etwas näher befasst und können mir einige Ratschläge geben. Im Netz find ich nicht wirklich was gutes bzw. die Antworten auf meine Frage.

      Wie ihr wisst gibt es so manch Private Personen die daheim in der garage selber spritzen. Auch ich habe es vor mit meinem Freund.

      Jedoch sollte ich wissen womit ich kalkulieren muss. Und was für den Anfang wichtig ist. bitte alle tipps geben .
      Erfahrung haben wir beide in der Kunststoffverarbeitung.

      Was ich brauche:

      Eine Garage
      Eine Spritzgussanlage
      Auftrag
      Periphergeräte
      Wasseranschluss und Luftdruck sollte vorhanden sein.
      Stromverbrauch Pi mal Daumen?
      material?
      Werkzeuge falls eine Rep. anstehen sollte

      lauter so sachen . kann mir einer sagen grob mit was für einer summe ich rechnen muss und grob die Fixkosten die auf mich zukommen werden.

      würde mich über jedes Feedback freuen.

      Thanks a lot Philipp :D
    • Guten Morgen Philipp,

      schau Dich doch einmal hier im Forum um und benutze die Suche.
      Hier haben schon einige angefragt, was man braucht oder was es kostet in der Garage selbst Teile zu produzieren.
      Sicherlich findest Du dort Rat der Dir vorerst viele Zähne ziehen wird :D

      Kommst Du direkt aus der Spritzgussbranche? Oder baust Du Maschinen bei ARBRUG zusammen?

      Mit besten Grüssen Otl. E.
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
    • Herzlich Willkommen Sinphi,

      in diesem Forum.
      Ich hätte Dir den gleichen Rat gegeben wie mein Forumskollege Otl.E.
      Schau Dich einfach mal hier um und ich denke viele Deiner Fragen werden sicher schon so beantwortet.
      Falls dann noch welche übrig bleiben sollten die nicht beantwortet sind, immer her damit ;).

      Gruß

      The Problem Solver 8)
    •      
    • Wenn ihr bereits "Erfahrung" in der Kunststoffverarbeitung habt, müsstet ihr eigentlich auch eine Vorstellung haben, was alles notwendig ist und was es kosten wird.

      Eine Garage: Und die muss deutlich größer als die SGM sein, denn ihr müsst darin lagern und arbeiten.
      Eine Spritzgussanlage: Da müsst ihr erstmal wissen wie groß das Werkzeug oder die Werkzeuge sein werden, die ihr in die Maschine setzen wollt.
      Auftrag: Müsst ihr euch am besten nach dem Aufbau der Anlage drum kümmern, denn am Anfang werdet ihr gar nicht alles auf der Maschine fahren können, weil euch die Kohle für eine gute Pepherie fehlen wird.
      Periphergeräte: Ihr wisst, dass ihr eine Werkzeugtemperierung braucht. Und das bedeutet meistens: nicht nur kühlen. Für Handlings und Förderbänder werdet ihr am Anfang keine Kohle haben. Trockenschrank.
      Wasseranschluss und Luftdruck sollte vorhanden sein: Es gibt wohl kaum eine Garage, die mit Druckluft und Wasser ausgestattet ist. Frischwasser wird auf Dauer sowieso zu teuer. Druckluft braucht ihr anfangs nur zum Saubermachen, denn Perepherie mit Druckluftantrieben werdet ihr nicht haben.
      Stromverbrauch Pi mal Daumen?:
      Kommt auf die Größe der Maschine und die Temperierung des Werkzeuges an. Alte und kleine Maschinen kommen mit einem 16A/CEE Anschluß aus. Temperierung usw. noch mal 16A plus Reserven. Die kWh ergeben sich dann aus der Nutzungsdauer.

      material?: Müsst ihr wohl kaufen, wenn ihr keine Aufträge habt, bei denen das Material beigestellt wird. Das geht bei Kleinmengen bei 1€/kilo los.
      Werkzeuge falls eine Rep. anstehen sollte: Und von Reparaturen könnt ihr unter Garantie ausgehen, denn ihr werdet wohl keine neue Maschine kaufen, sondern eine "alte Mähre". Also das komplette Handwerkszeug, das ein Maschinenschlosser braucht: von A wie Anreißnadel bis Z wie Zange. Und alles eigentlich doppelt: weil auf einer Schraube ist oft auch eine Mutter - und dreht man auf einer Seite, dreht die andere Seite mit - aber ohne Wirkung.


      Tja, und was noch fehlt, ist ein Spritzgießwerkzeug. Das gibts auch nicht umsonst. Und auch daran können Reparaturen entstehen.

      Fangt mal erstmal mit einer isolierten, beheizten Garage (Winter und Wasser passen sonst nicht zusammen) und einem mindesten 63A Stromanschluß an. Dann eine Maschine (gut und günstig). Und dann seht mal, ob ihr ein Werkzeug findet, mit dem ihr die Anlage in Betrieb bekommt und was ein paar Takken abwirft.
      MfG. petersj
    • Hallo.

      Das Wichtigste sind meiner Meinung nach mal die Aufträge. Ich würde bereits jetzt nach Aufträgen schauen. Was macht ihr wenn Eure kleine "Firma" steht und ihr erst dann merkt, dass Ihr nicht sofort Aufträge bekommt?
      Vielleicht könnt Ihr ja in Euren Firmen anfragen ob die Möglichkeit besteht, dass Ihr von denen Arbeit bekommt, wenn Ihr Euch selbständig machen möchtet.
      Bringt ja nichts wenn ihr die ersten Monate nur rote Zahlen schreibt.

      Ohne jedenfalls vorher die Aussicht auf eine einigermaßen gute Auftragslage zu haben, würde ich mich in der heutigen Zeit nicht mehr selbständig machen. So Garagen-Spritzer gibts wie Sand am Meer, da muss man sich erstmal nen Ruf erarbeiten.
      Geht schon jetzt zu umliegenden Kunststoffverarbeitern um Euch vorzustellen und etwaige Geschäftsbeziehungen schon jetzt zu pflegen.

      Macht Euch auch nicht nur von einer Firma abhängig. Weitet den Bereich aus. Wenn ihr nur 1 Kunden habt und der hat keine Lust mehr auf Euch, seid ihr binnen kürzester Zeit am Ende.

      Bei den Maschinen ist es so eine Sache. Entweder legt ihr da ne größe fest und stellt Euch mit diesen Maschinengrößen bei Kunden vor oder Ihr schaut erst was ihr an Aufträgen bekommen würdet und sichert Euch dann ne schöne gebrauchte für genau diese Anwendungen.

      Temperiergeräte und ne Kühlanlage sind Pflicht. Förderbänder mit Separierern (falls benötigt) sind "Nice to have". Wenns geht einfach in Kisten fahren um hier das Geld erstmal zu sparen.
      Denkt auch mal an Heißkanalgeräte. Je nachdem wieviele Kunden Ihr habt und wieviele Werkzeuge ihr bekommt müssen diese vielleicht auch andere Belegungen haben.

      Legt Euch nicht auf die "Garage" fest. Schaut auch mal nach günstigen alten Firmengebäuden. Da ist viel Infrastuktur bereits da.

      LG

      Klabuster
    • also zum Thema Branche ja . Ich war vorher in der Extrusion tätig und jetz mittlerweile im Einkauf in einer Spritzgussfirma. Die firma bau ich mit meinem Freund zusammen auf und er ist momentan Schichtführer in der Produktion.

      Kapital insgesamt liegt bei 100.000 €. Das müsste vorerst mit etwas Luft reichen.
      Was Aufträge angeht haben wir schon ein paar. material wird vom Kunde bereitgestellt 2000Kg PE.

      So zur maschine Arburg 270S 500-150. Diese war geplant .Das mit der Garage ist son ding . Habe eine kleine halle
      mit einer Größe von 150m² das müsste für eine Maschine sicherlich reichen .

      Was Rep. angeht hab ich echt 0 Ahnung. Was Werkzeuge betrifft ebenso wie die Maschine. Bräuchte aufjedenfall mehr tipps und infos .

      Kühlanlage hab ich nicht mitberechnet ;( . Ist der Unterschied ohne einer Anlage brachial? oder lässt sich das verkraften


      Und noch eine Frage, wie sieht es eig aus nach ganz frischen Aufträge ohne Vitamin B . Gemeint ist mein " Gewerbe " was es im endeffekt sein wird ist ja nicht dan DIN 9001 zertifiziert. Ohne dieses Zertifikat ist es Schwer was zu bekommen? oder ?


      Gruss philipp
    •      
    • Also Jungs in allen Ehren, ich will auch Euer Engagement auf keinen Fall schmälern, wohl dem wer sich heute noch etwas traut.
      Jedoch solltet Ihr Euch jemanden ins Boot holen, der ein wenig Ahnung von der Materie hat.
      Und wenn es nur als Berater ist.
      Obwohl ich einem Schichtführer schon so viel Wissen zusprechen würde, dass er mit all Deinen Fragen umgehen können sollte.

      Es ist doch Wahnsinn, seine Grundlagen für die Gründung einer Firma (mit hohem Kapitalanteil) in einem Forum zu suchen.
      Lest Euch noch einmal die Beiträge von pertsj und Klabusterbär durch und lasst euch das noch einmal ganz langsam auf der Zunge zergehen was die Beiden da geschrieben haben.

      Und noch eins.
      Sicherlich kann man sich das Ganze auch mit "Kleinem Groschen" aufbauen, jedoch habt Ihr gegenüber Euren zukünftigen Kunden auch eine Verpflichtung.
      Wenn Ihr denn dann Aufträge habt, müsst Ihr dann auch liefern.

      Ja ich weiss, das war harter Tobac, will Euch auf keinen Fall diffamieren oder die Grundidee kaputt machen.
      Will lediglich realistisch sein.

      Otl. E.
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
    • Für Reparaturen an Maschine und Werkzeug brauchst du auf jeden Fall "Ahnung". Oder jemanden, der für lau für dich arbeitet, wenn was ist. Aber auch der braucht "Ahnung". Wenn das Werkzeug nicht deins ist, solltest du ohne "Ahnung" die Finger von einer Reparatur lassen. Ebenso beim Ausrichten und Einrichten der Maschine.

      150m² sind für eine Maschine auf jeden Fall erstmal ausreichend. Hast du auch kalkuliert, dass dir jemand die Installation legen muss? Wasser, Abwasser, Strom etc.

      Du brauchst auf jeden Fall eine Kühlung für die Maschine und das Werkzeug. Wobei du auf eine möglichst konstante Temperatur beim Werkzeug achten musst. Also eine Anlage, mit der du dein gesamtes Kühlwasser kühl (nicht eiskalt) bekommst. Da reichen in der Regel 20-25°C. Und das erreichst du zu 90% auch ohne Kompressorkühlung (siehe auch dein anderer post).

      Die OEMs wollen in der Regel eine Zertifizierung. Ebenso für medizinische Anwendungen unerlässlich. Aber: man kann auch Aufträge ohne Zertifikat bekommen. Allerdings wollen die Kunden dann evtl. oft und gerne "Auditieren". Ich würde für den Anfang auf entsprechende Aufträge verzichten wollen - aber schon eine Din 9001 konforme Dokumentation führen. Das erleichtert später mal eine Zertifizierung. Du musst die Kunden eben nur überzeugen, dass alles gut ist, was du produzierst. Und verlasse dich nicht auf bestimmte Materialdefinitionen, wenn ein Kunde dir Material beistellt! Relevante Parameter solltest du überprüfen (lassen)! Und : Vitamin B ist immer gut. Auch größere Firmen nehmen dieses gelegentlich in homöopatischen Dosen mit Vorsicht zu sich.
      MfG. petersj
    • Sinphi schrieb:

      Und noch eine Frage, wie sieht es eig aus nach ganz frischen Aufträge ohne Vitamin B . Gemeint ist mein " Gewerbe " was es im endeffekt sein wird ist ja nicht dan DIN 9001 zertifiziert. Ohne dieses Zertifikat ist es Schwer was zu bekommen? oder ?


      Gruss philipp
      Wie genau stellt Ihr euch das eig. so allgemein vor, warum solltet Ihr Aufträge bekommen? Lohnfertiger gibt es ja sehr viele, vor allem mit so Spielzeug Maschinen.
      Ihr müsste ja irgendetwas bieten was andere nicht bieten können...
      Dazu kommt das Problem wie schon angesprochen das Ihr bei Aufträgen diese auch händeln und liefern müsst. Wenn Ihr nun z.B. nicht selbst reparieren könnt und die Maschine wegen jeder Kleinigkeit lange steht oder wegen fehlender Periepherie die Teile nicht i.O. oder so was ist der Auftrag auch schnell wieder weg.

      Und ich denke solch ein Auftrag den Ihr für eure "Garagenfertigung" bekommt ist sicher nicht so rentabel das ihr davon leben könnt, was mit einer Maschine nie geht, egal wie man rechnet, da müsste Ihr ja min. 50-60€ die Stunde bekommen.. Für eine 50 Tonnen Maschine ist aber eher ein Zehntel davon realistisch...

      Und ohne Vitamin B wird es selbst mit Zertifitzierung sehr schwer...

      Für die Ausstattung und Peripherie sollte Ihr ja zunächst mal wissen was genau Ihr fertigen wollt, technische Teile, Verpackungsteile wie auch immer. Das wiederrum bestimmt die Maschine usw.

      Also ich würde mir das Ganze nochmal gut überlegen!! ;)
    •      
    • Nur mal so eine Geschmacksprobe falls mal was an einer Maschine ist. Und das war nur eine Kleinigkeit von wegen "Schließeinheit neu eindichten":

      Servicetechniker 1 Tag 602.-

      Resekostenpauschale 225.-

      Dichtsatz Zylinder u. Ausw. 250.-

      Dazu entsprechender Maschinenausfall von 5 Tagen (bei uns irrelevant)

      Maschine 270S 500-150.

      Alle 6 Jahre Hydraulikschläuche wechseln (wie alt sind die an eurer Maschine?) Schlauchsatz ca. 1500.- plus Montage.
      MfG. petersj
    • Vielen dank euch allen für die rasche Rückmeldung . Ja werde mich jetz erstmal nach und nach bei Firmen erkundigen personen vill kann einer mir den ein oder anderen tipp geben. Ja ihr habt recht in der Branche muss man sich beweisen . Aber wir packen das , hat keiner gesagt dass es leicht wird. Aber werde es durchziehen :) . Zum wasseranschluss den mach ich selber . Strom lass ich einen kommen da habt ihr schon recht . Gibt ja so mobile kleine Kühlanlagen mit nem Behälter . Das reicht auch für eine Maschine . Auf was sollte ich noch achten?

      Kann ich ein Gewerbe haben und nebenbei noch bei
      meiner Firma als Angestellter arbeiten?


      Gruss Philipp
    • Grundsätzlich ja. Aber du musst das mit deinem Arbeitgeber vorher genau absprechen. Erstens darf dein Hauptarbeitsplatz nicht unter deiner Nebentätigkeit leiden und du darfst deinem Arbeitgeber keine Konkurenz machen. Vielleicht hat der auch noch andere Bedenken. Wenn der Nein sagt, dann ist auch Nein.

      Bedenken solltest du auch andere Nebenstellen: Als eigener Betrieb musst du einer Berufsgenossenschaft beitreten und Beitrag bezahlen. Die Krankenkasse hat u.U. auch noch ein Mitspracherecht. Und du musst mit der Gewerbeaufsicht rechnen, ob alles den Sicherheitsrichtlinien entspricht. Alles was privat "geht", ist auf gewerblicher Seite oft eine prüfpflichtige Anlage! Etc.
      MfG. petersj
    •      
    • Hallo Phillip,

      erstmal, ich finde das immer wieder gut wenn jemand Mut hat solche Schritte gehen zu wollen, aus welchem Antrieb auch immer. Ich selbst habe quasi seit dem Ende meiner Ausbildung immer wieder mit dem Gedanken gespielt mich selbstständig zu machen, ob jetzt Hauptberuflich oder Nebenberuflich, deshalb kann ich auch deine Gedankengänge sehr gut Nachvollziehen. Kurz zur meiner Vita, Lehre Verfahrensmechaniker, Industriemeister K&K, Technischer Betriebswirt, gearbeitet als Einrichter, Anwendungstechniker, und jetzt Projektleiter, also im Prinzip alles was man bräuchte um das durchzuziehen. Dazu steht in meiner Garage eine Arburg, massig Ersatzteile (Danke petersj :) ), eine Kühlanlage, Temperiergerät, Heizkanalgerät und und und... Praktisch ist also auch alles da. Mache ich mich selbstständig? Nein. Wieso ?

      Vielleicht fehlt der Mut, vielleicht fehlt die Zeit, vielleicht fehlen die Aufträge.. von allem ein bisschen. Desto mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr Fragen kommen einem ob man das wirklich alle schafft oder ob man sich verhebt. Und genau da ist auch der Knackpunkt. Wenn man einen Vertrag mit einem Kunden eingeht, dann muss man liefern, wenn man aber mal, aus welchem Grund auch immer (Urlaub, Krankheit, Maschinendefekt, Werkzeugdefekt und alles was es sonst noch gibt in der Prozesskette wie ein Kunststoffteil entsteht), nicht liefern kann wirds teuer.
      Dazu kommen wie auch schon angesprochen die Dinger mit BG, IHK, welche Rechtsform, Haftung, Finanzierung etc., Qualität !!
      Immer dran denken das man vorfinanzieren muss!

      Der Gedanke, das man locker an irgendwelche Dauerläufer dran kommt die 24/7 laufen sollte man sich abschminken, denn Spritzer geben in der Regel nur unbequeme Sachen raus, ich denke das kann jeder bestätigen.

      Ich kenne eure Begebenheiten nicht, und möchte die Sache aufgarkeinenfall madig reden aber man muss sich gründlich Gedanken machen. Bei den IHK's gibts regelmäßig Gründer Seminare(Man kann auch nur die Unterlagen anfragen) wo Dinge besprochen werden wie der Business Plan, den man wiederum bei der Bank vorlegen muss damit man auch nur einen € bekommt.

      Achja, die Arburg betreibe ich quasi nur als Hobby wenn ich nochmal Bock habe ein bisschen an der Maschine rumzuschrauben.. ich hab mir die damals mal Angeschafft um bei uns im Ort Getränkemarken herzustellen, was auch einwandfrei funktioniert hat :thumbsup:


      Aber ein bisschen Kapital habt ihr ja schon und euch sicherlich eure Gedanken gemacht, deshalb wünsche ich aufjedenfall Viel Glück :thumbup:
    • Hallo @SinPhi,

      nun gebe ich auch noch als "alter Hase" meinen Senf dazu, in der Hoffnung, dass ihr den "Unsinn" nicht wirklich macht! Eigentlich reihe ich mich ja nur in die Reihe der "mahnenden" Vorschreiber ein . . . . und das sollte Dir zu denken geben!
      Ich halte die Herangehensweise auch für recht "naiv" - sorry, aber einfach 100.000 Euro zu haben und zu sagen: ich werde den Spritzgießern eine Konkurenz aufbauen . . . nein, lass die Finger davon! Ich habe solche "Neuanfänge" schon mehrfach beraten und begleitet, aber es waren immer Firmen, die dahinter standen . . .
      Stell Dir doch mal die Frage: was kann ich denn wertschöpfend als Person in unserer Firma machen? Da bleibt doch nur Teile kontrollieren, Verpack- und Transportarbeiten o. ä. . . . also "Hiwi-Arbeiten", da Du selbst kein Spritzgießer bist, oder habe ich das falsch verstanden?
      Was passiert, wenn ihr beide Euch mal nicht einig seid? Auch solche Situationen haben Firmen die erhebliche größer waren schon ins Trudeln gebracht . . .
      Was passiert, wenn Aufträge ausbleiben, wovon leben 2 Inhaber dann? Ich denke, dass ihr beide am Anfang min. 3-5000 Euro netto haben wollt im Monat(?) . . .
      Was passiert, wenn Dein Kollege, der ja wohl Spritzgießer ist mal wegen Krankheit 4 Wochen ausfällt?

      Also, meine Empfehlung: Seht zu, dass ihr einen guten Job als Angestellte mit etwas Karriere macht und steckt die Kohle in Immobilien mit noch etwas Kredit (ist billig) dazu, dann bleibt Euch die Kohle erhalten, ihr habt ein erträgliches Leben (Selbstständigkeit ist nicht gleich auch mit Porschefahren verbunden) und ihr habt auch mal Wochenende und Feierabend (was Eure Mädels natürlich auch erwarten ;) ), was ihr mit der angedachten Selbstständigkeit nicht hättet X(

      Beste Grüße
      HHB
      HHB