PE-HD Masshaltigkeit

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    • PE-HD Masshaltigkeit

      Hallo zusammen,

      folgende Frage, für ein Formteil (Absperrhahn)für Infusionen versuche ich seit ca 2 Jahren eine stabilen Prozess zu bekommen.
      Nun haben wir vom Kunden als Vorgabe PE-HD als Kunststoff aufgedrückt bekommen. Mein Problem hierbei ist das ich
      bei PE-HD vom Hersteller aus eine Schwindung zwischen 2,5 und 4,5% habe, da mein Formteil aber Masse 8,55 und 8 besitzt mit einer Toleranz von 0,1mm, bekomme ich im Moment keine konstanten Masse hin. Da sich die Chargen auch noch unterscheiden können :cursing: in der Schwindung, ist meiner Meinung nach kein stabiler Prozess mit diesen Material bei so kleine Massen möglich. Habt ihr ähnliche Probleme mit PE-HD? ?(

      Gruß Mischa
    • Hallo Mischa,

      wir hatten zwei 8fach Wz mit einem Teilegewicht von 8 gr. Unsere Toleranzen sind unter 0,1 mm. Allerdings hatten wir eine Wandstärke von 0,7 - 1mm.die Wz liefen bei uns fast 2Jahre bis sie ausgelagert wurden. Wir haben das PE HD um 250°C verarbeitet und eine hohe Nachdruck und Kühlzeit (im vergleich zu den sonstigen Artikeln) in Kauf nehmen müssen. Chargenabhängige Schwankungen waren bei uns minimal und wurden durch kleinste Parameteränderungen kompensiert.

      Gruß
      Paulchen
      Ich kam, sah, und traute meine Augen nicht. ?(
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    • keine Füllstoffe vorhanden.

      Mein Problem ist halt das ich eine Range von ca 0,07-0.1mm bei den massen habe. Dies ist aber unsrem Kunden noch zu viel.

      Nach meiner Meinung ist mit PE-HD nicht möglich eine Massgenaugigkeit von unter 0,06mm bei einem durchmesser von 8,55mm

      zu bekommen.
    • Hallo Mischa,

      Du liegst mit Deiner Vermutung richtig.
      Ich habe in meiner Vergangenheit auf einem 16 Fach Werkzeug kleine Teile gespritzt in größe einer Infusionsflasche,
      aus dem Krankenhaus ( Kochsalzlösungsflaschen) und mußten da auch schon sehr enge Toleranzen einhalten.
      Sprich es wurde sich in einer Range bewegt von 0.1 - 0,15mm, auf den Durchmesser gesehen.
      Sprich von der untersten Tol. der Wanddicke bis zur obersten.

      Ich bezweifel, das Ihr eine Massgenaugigkeit von unter 0,06mm hinbekommen werdet auf grund des Kunststoff - Typen.
      Mit dem Vorschlag von Kuka bezüglich Füllstoffe könnte es wahrscheinlicher werden dieses Unterfangen hin zu bekommen.

      Oder einen anderen Kunststoff - Typ einsetzen.

      Gruß

      The Probelm Solver 8)
    • Hallo zusammen,

      mal einen kurzen Zwischenbericht.

      Wir haben durch Änderung des Materials Herstellers einen großteil der Probleme lösen können.

      Jedoch habe ich immer noch Masslichkeits Problem. Mit der selben Charge bekomme ich beim Spritzen

      unterschiedliche Masse am Formtel raus. Diese halten sich zwar zum größten Teil in den Toleranzen jedoch

      habe ich immer wieder Ausreisser. Kann es sein das auch in einer gleichen Materialcharge die vom Hersteller

      angegebene Schwindungs range voll ausgenutzt wird? Das heist im meinem Fall Range von 2,5-5% Schwindung .

      Oder bedeutet das das ich z.B. in der charge einen Wert von 2.5 % habe und die komplette Charge 2,5% haben sollte? ;(

      Danke für die Hilfe und frohes Fest an alle. :thumbsup:
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    • Hallo @Mischa,

      zeichne mal den Umschaltmassedruck in der Trendgrafik auf, sorry, jetzt kommt es natürlich auf die Maschine an, was sie überhaupt kann . . . und beobachte die Viskosität.
      Also, erst einmal schauen, wie konstant die Viskosität ist (über Langzeit) und dafür ist der Umschaltmassedruck ideal, bitte aber von jedem Schuss aufzeichnen!
      Wenn Du Viskositätsschwankungen hast, ist daraus die Logik, dass Du auch Maßschwankungen bekommst, außer Du fährst mit extremer Überladung im Nachdruck, also im Schwindungsprozess . . . :thumbdown:
      Jedoch: Stabile Maße spritzen ist auch keine Kunst mehr mit den technischen Möglichkeiten und dem entsprechenden Prozessknowhow. Wiederholgenauigkeiten im Ausformen lassen sich über Innendruck verwirklichen und die Thermografie läßt sich mit einem Infrarotsensor online überwachen, wo gibts da noch ein Problem? Zusätzliche Voraussetzung: Bei "volumetrisch voll" auf Nachdruck umschalten! :thumbsup:

      Klar ist: Qualität hat seinen Preis an Mensch und Technik, aber es geht!

      MfG
      HHB
      HHB
    • Guten Morgen Micha,

      sicherlich temperiert Ihr das Werkzeug.
      Gib mal kurz einen Aufschluss wie und mit was?
      Also mit Wasser? Von einer Ringleitung? Einem Beistellgerät? etc.pp.
      Und gib mal bitte noch eine Zykluszeit an.

      mfG

      Otl. E.
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
    • Werkzeug wird beheizt mit 70 Grad.

      Sämtliche Parameter sind konstant und schwanken nicht.

      Der Prozess selber ist stabil und läuft ohne Probleme.

      Nur unterscheiden sich halt die Masse des Formteiles untereinander (Range ca 0,05-0,15mm).

      Ich glaube das es mit PE-HD nicht möglich ist die Vorgaben des Kunden zu halten (0,05mm Toleranz).

      Gruß Mischa
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