Rüsten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Kunststoffler.

      Wir haben SGM's mit einen Lochbild von M12 (Arburg 40t) bis M24 (Demag 800t).
      Wir haben bis jetzt immer eine Ratsche mit jeweiliger Nuss gebraucht und bei M24 einen Satz Innensechskantschlüssel + Verlängerung

      Da die Ratschen die Kräfte auf Dauer leider nicht aushalten (Zahnausfall) und diverse male einige Einrichter durch die Gegend schossen, sind wir der Meinung, dass es auch anders gehen muss, doch wie?

      Da die Ratschen die Belastung nicht auf Dauer aushalten, geht man sogar davon aus, dass wir mit der Verlängerung auch bei den Ratschen anlegen.
      Dies kann ich verneinen.


      Lange Rede, kurzer Sinn: welches Werkzeug wird bei euch zum Rüsten einer SGM verwandt?
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Kuka schrieb:



      Da die Ratschen die Kräfte auf Dauer leider nicht aushalten (Zahnausfall) und diverse male einige Einrichter durch die Gegend schossen, sind wir der Meinung, dass es auch anders gehen muss, doch wie?



      :huh: :huh: :huh:
      Erstmal vorweg, was benutzt ihr für Ratschen? Wir ziehen bis 200t alles mit Ratschen fest. Es gab noch nie Probleme. (Wir setzen Ratschen von Gedore ein z.B.: gedore.de/de/products/group_ar…set]=146747,136230,136231 ) Alles über 200t wird mit Druckluftschlagschraubern oder Innensechskant + Verlängerung festgemacht.

      Erstaunt mich ein wenig, dass der Verschleiß bei Euch so hoch ist.
      Gruß HK
    • Wir verwenden bis 420 Lenzkes Spannbügel und benötigen dafür Ringschlüssel also keine Ratsche. Darüber Multiquick Spannelemente zum verschieben, hierfür werden ausschließlich Drehmomentschlüssel verwendet. Die letzten zwei Drehmomentschlüssel haben locker 10 Jahre gehalten bevor die Zähne rund waren ;) .
    •      
    • Bei uns werden die Schrauben auf allen Maschinen ab so 100 Tonnen bis 1300 Tonnen mit der Ratsche leicht angezogen sodass die Pratzen nicht mehr verrutschen und danach mit Drehmomentschlüsseln festgezogen. Diese halten die Belastung aus und man hat auch immer das richtige Drehmoment, seither auch weniger Probleme mit ausgerissenen Gewinden oder verbogenen Pratzen. Die großen Schlüssel gehen bis 750NM somit noch Reserve was die Belastung angeht.
    • Einen Knacki wird es nicht geben, das weiß ich jetzt schon :(

      Mit Lenzkes können wir nicht arbeiten, die sind für unsere Anforderungen zu grob und unflexibel. Unsere Pratzen sind von AMF. Schon die stark unterschiedlichen Aufspannplattengeometrie machen Lenzkes überflüssig.

      Ansonsten, werde ich mal die Gedore unter die Lupe nehmen, da ich auch noch eine sehr alte habe, welche auch funzt.
      Die Ratsche welche mir durchging war eine ein Jahr alte von Stahlwille....

      Da hier Unfälle passieren können, ist das Thema definitiv nicht vom Tisch und muss diskutiert werden.....
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hallo Kuka,

      eine Ratsche ist für mich nur etwas zum bewegen der schraube und "handfest ziehen" die Schraiben liess ich von meinen ienrichtern immer mit einem normalen "inbusschlüssel" nachziehen.

      Bei allen WZ ist es wichtig, dass man Qualitätswerkzeug nutzt Empfehlen kann ich da "Gedore" oder "Stahlwille". Letztere sind über die Hofmann Group zu bezehen. Bei Gedore musst Du einmal lokal nachsehen, wer dsa vertreibt.

      Wichtig ist auch, dass immer mit der passenden Größe gearbeitet wird. Es gibt auch Fälle, wo mit einer 1/4" Knarre eine 12er Schreube festgezogen wird und dann möglichst noch eine Verlängerung drauf gesteckt wird.

      Ansonsten sind Druckluftschreuber zu empfeheln, mit denen kann man "Weg" und "Kraft" verbinden. Die gibt es auch in der Form einer "Ratsche", also für das festziehen von Schrauben an teilweise ewtas beengten Orten.

      Gruss
      Zauberer
      Gruss
      Zauberer
      __________________________
      Es gibt immer mehr, die immer weniger wissen und immer weniger, die immer mehr wissen. ;(
    •      
    • Kuka schrieb:

      Einen Knacki wird es nicht geben, das weiß ich jetzt schon :(

      Mit Lenzkes können wir nicht arbeiten, die sind für unsere Anforderungen zu grob und unflexibel. Unsere Pratzen sind von AMF. Schon die stark unterschiedlichen Aufspannplattengeometrie machen Lenzkes überflüssig.

      Ansonsten, werde ich mal die Gedore unter die Lupe nehmen, da ich auch noch eine sehr alte habe, welche auch funzt.
      Die Ratsche welche mir durchging war eine ein Jahr alte von Stahlwille....

      Da hier Unfälle passieren können, ist das Thema definitiv nicht vom Tisch und muss diskutiert werden.....

      Was ist denn der Unterschied zwischen amf.de/application/amf_app0000…sche%20Spannelemente%29=Z und lenzkes.com/modules.php?op=mod…=categoryview&CID=29&KID= . Also warum sollen stufenlos verstellbare Spanneisen der einen Marke gröber sein als die der anderen? ?( Wir sind ja Hauptsächlich Werkzeugbau und haben dementsprechend extrem viel verschiedene Aufspannplatten (zusätzlich zu den Serienwerkzeugen) aber haben mit Lenzkes noch nie den Fall gehabt nicht spannen zu können.
    • @Zauberer

      darauf wird es hinauslaufen. Mit Ratsche Handfest anziehen und ggf mit Inbus und Verlängerung nachziehen...

      @KVL

      Hoppla, nein, diese hier: amf.de/application/amf_app0000…SERxEBENE2:Nr.%206314V)=Z
      Aber ohne die Nutenschraube, da haben wir eine normale Inbusschraube.

      Bei einer Wz-Breite mit 400mm auf eine mit 900mm umzurüsten oder gar von oben und unten pratzen anstelle seitlich, machen den Verstellschlitten der Lenzkes überflüssig. Bei einer geringen Einbauhöhe, war sogar ein pratzen schier unmöglich, da sich die Pratzen teilweise schon im Weg waren...
      Andere ohne Schlitten, sind bedeutend schwerer als die obigen Spanneisen.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    •      
    • 1.) Ein Handwerkzeug ist nur so gut wie sein Benutzer. Wenn auf eine (Spielzeug)-Knarre noch ein Rohr gesteckt wird, gibt sie auf. Das sollte aber eigentlich jeder in seiner Ausbildung mal gelernt haben.

      2.) Wenn ein Inbusschlüssel (egal ob Winkelschlüssel oder Nuss) nur halb in das Sechskant gesteckt wird, ist der Abflug vorprogrammiert. Der Tod der Schraube ebenfalls. Das Gleiche gilt natürlich auch für Aussensechskant.

      3.) Wer mit verschlissenem Werkzeug arbeitet, darf sich nicht über entsprechende Ausfälle wundern. Leider gilt aber oft die Meinung (von beiden Parteien: Schrauber wie Beschaffer), dass ein gutes Werkzeug ein Schrauberleben lang halten muß. Verschlissenes Werkzeug führt aber leicht zu Arbeitsunfällen und das Arbeiten damit macht dann auch keinen Spaß.

      Es ist schon was dran, wenn man sich Qualitätswerkzeuge kauft und dafür auch bereit ist, ´ne Mark (€) mehr zu bezahlen. Ich wollte mir mal (privat) eine Knarre (Ratsche) kaufen. Ich fragte im Laden den Verkäufer, ob ich das Ding mal fall lassen dürfte ob zu sehen, ob sie heil bleiben würde. "Ja, kein Problem - hält sie locker aus!" war die Antwort. . . Er durfte dann einen Besen holen und die Einzelteile zusammen fegen. Die Knarre von dem Hersteller habe ich dann natürlich nicht gekauft. Wenige Wochen später hat der Laden von dem Hersteller keine Waren mehr verkauft.
      MfG. petersj
    • Auch wenn das Rüsten (anpratzen) in seiner Form recht simpel ist, ist es doch irgendwie komplex...

      Das Thema ist weitläufig.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hi@all,

      also privat nutze ich Proxxon, im Betrieb die von Stahlwille, bis jetzt ohne Ausfall.

      Was man aber immer wieder sieht, dass viele auf die "armen" Ratschen noch ein Rohr aufstecken, und dann volle Kanne anziehen,

      das hält keine Ratsche auf Dauer aus.

      Bis M 20 mache ich alles nur mit Ratsche fest, bis dato ist noch kein Werkzeug runtergefallen.

      @kuka

      Aber der Gedanke an einen Drehmomentschlüssel ist nicht von der Hand zu weisen, so ziehen alle die Schrauben gleich an, schont die Maschinen, Schrauben und die schwächeren Einrichter :D :D und der Kostenfaktor ist eigentlich relativ gering, den schaffst du nur einmal an.

      Die Ratschen, die Ihr immer wieder kaufen müsst kosten ja schliesslich auch.
      Gruß
      Peter
    •