Verarbeitung von stahlfaserverstärktem PA6

    • Verarbeitung von stahlfaserverstärktem PA6

      Hallo zusammen,

      wir verarbeiten momentan Stahlfasern von Beki-Shield (4-5 mm lange Stahlfaserbündel), die zu 10 und 20 Gewichtsprozent PA6 zugemischt werden.


      Auch bei sehr langer und schonender Plastifizierung bekommen wir die Stahlfasern nicht ordentlich unter die PA6-Matrix gemischt. Der Schutzmantel, der die Stahlfasern umgibt, wird zwar aufgeschmolzen, aber die Stahlfaser liegen im Bauteil nachwievor größtenteils als Bündel und nicht fein verteilt vor.


      Kann hier jemand weiterhelfen?
      Vielen Dank schon mal im Voraus.
    • Ich gehe davon aus, dass die Teile später elektrisch leitfähig sein sollen oder hat es einen anderen Grund?

      Wie wird die Leitfähigkeit getestet?
      Woher das Wissen der schlechten Orientierung?
      Wie wird das Additiv zugemischt?

      Die Einspritzgeschwindigkeit muss sehr langsam sein und der Nachdruck eher sehr spät und weniger.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hallo Kuka,

      die Teile sollen elektromagnetische Felder dämpfen (EMV).
      • Eine Leitfähigkeitsmessung wird nicht gemacht.
      • Die schlechte Orientierung, bzw.schlechte Verteilung der Stahlfasern in der Matrix ist schon durch bloßes Ansehen des Teilserkennbar. Als ob lediglich die Kunststoffhülle des Stalfasergranulats aufgschmolzen wäre, die Stahlfasern aber wie im Granulat zusammenliegen.
      • Additiv und Polymer werden trocken gemischt und gemeinsam in den Trichter gegeben.

      Die Einspritzgeschwindigkeit haben wir bereits fast an der unteren Grenze dessen, was die Maschine kann gefahren.
      Was meinst du mit "Nachdruck eher spät"? Über eine Füllstudie wurde der wurde der Umschaltpunkt (ccm) ermittelt, bei dem auf Nachdruck umgeschalten wird.
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