Optimierung/Neugestaltung der Werkzeug-Begleitmappe.

    • Optimierung/Neugestaltung der Werkzeug-Begleitmappe.

      Hallo,

      ich habe mich hier angemeldet, um mal zu erfahren ob ihr andere Verfahren für die Datenpflege der Werkzeuge benutzt als hier im Betrieb. Bei uns ist es so das zu jedem Werkzeug eine eigene Begleitmappe existiert und an der Maschine bereit liegt. Nun ist natürlich vieles darin einlaminiert aber trotzdem ständig mit Schmutz und weiteren Überraschungen versehen. Außerdem rennt man manchmal Kilometer um eine Mappe zu finden.

      Um diese unnötige Pflege zu minimieren möchte ich das ganze Optimieren. Ideen von Touchpanel in der Produktionshalle mit Drucker, sodass vor dem Rüsten ausgedruckt werden kann oder eine zentraler Aufbewahrungsstelle der Mappen hätte ich da schon im Hinterkopf, hat aber alles vor und Nachteile. Vielleicht habt ihr Vorschläge.

      Vielen Dank im Voraus. Besten Gruß, Bert.
    • Hallo Bert,
      also ich bin momentan am überlegen ob ich alle Werkzeuge mit USB ausstatte. Sowas gibt es bei Meusburger. Gibt es aber sicher auch von anderen Herstellern. Da kann man die Daten sowie Zeichnungen zum zerlegen und Stücklisten ablegen.
      (E 2760 Moldstick von Meusburger) :thumbup:



      MfG

      Tom


    • Major Tom schrieb:

      Hallo Bert,
      also ich bin momentan am überlegen ob ich alle Werkzeuge mit USB ausstatte. Sowas gibt es bei Meusburger. Gibt es aber sicher auch von anderen Herstellern. Da kann man die Daten sowie Zeichnungen zum zerlegen und Stücklisten ablegen.
      (E 2760 Moldstick von Meusburger) :thumbup:



      MfG

      Tom


      Problem hierbei sind die max. 80 Grad. Sobald man ein Werkzeug hat das höher gefahren wird da schon wieder eine andere Lösung benötigt.
      Ich hab die eigentliche Mappe vom Werkzeug bei mir im Büro und nur eine Werkzeugbegleitkarte geht mit dem Werkzeug zur Produktion. Darauf werden Schusszahlen und Probleme eingetragen. Wenn die voll ist kommt die in die Mappe und eine neue kommt zum Werkzeug.
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    • Schonmal großen Dank für die Antworten.

      An der Temperatur von 80°C scheitert es nicht, aber um diese Daten Auszulesen braucht es Zeit und einen PC, den nicht jeder Schlosser/Einrichter hat . Ihr müsst wissen das ich immer vom "worst case" ausgehen muss...viele werden den Usb-Port auch beschmutzen bzw. Stick kann verloren gehen. Außerdem ist mir das global in der jetzigen Unternehmensstruktur nicht leicht durchführbar...wir haben sehr viele Werkzeuge, kaum Dauerläufer.

      Die Idee ist aber nicht schlecht. Zum Anderen haben ich auch schon eine ähnliche Überlegung mit dem zentralen Lagerort der Mappe gehabt, nur eine Karte rauszugeben reicht aber für uns auch leider nicht (Einrichter lesen in unseren Mappen auch die Maschinenparameter aus bzw. vergleichen diese, ein Werkzeug läuft auf bis zu 4 Maschinen).Nun bin ich schon auf dem Standpunkt ein zentrales Terminal mit Drucker und eine Ablage für Änderungen an WKZ und Maschine, die eingepflegt werden müssen, einzurichten.

      Bei Gelegenheit lade ich gern mal ein Foto unserer Mappen hoch ;)
    • Vor einer ähnlichen Aufgabe stand ich auch. Da wir viele Wechseleinschübe anstatt Einzelwerkzeuge haben, brauchen wir natürlich auch entsprechende düsenseitige Einschübe. Da aber sehr schnell auf der Düsenseite die Spruren des Probekörpers sichtbar sind und sich diese Spuren auf den nächsten Probekörpern abzeichnen, war der Wunsch aufgetaucht, über RFID-Chips und per PC die Zusammengehörigkeit zu kontrollieren. In der Folge sollte dann die Maschine gesperrt werden, wenn nicht zusammen passende AS und DS in der Maschine steckten. Hört sich ja alles ganz einfach an. Ich habe dann mal Kontakt mit mehreren RFID Lieferanten aufgenommen.

      Es gibt diese Chips in diversen Ausführungen bis zu einer Gebrauchstemperatur von 300°C. Der Wunsch 2 Chips miteinander zu vernetzen ist grundsätzlich möglich - aber noch nie gemacht worden. Es gibt auch programmierbare Chips, die mit einer entsprechenden Antenne ausgelesen werden, wenn es gewünscht wird. Damit könnte dann eine entsprechende Werkzeughistorie erstellt werden. Aber für meinen Zweck war der Gesamtaufwand noch viel zu groß (Programmentwicklung etc). Bisher werden diese Chips eben meist nur für die Kennzeichnung in Lagern oder von Klamotten benutzt (Diebstahlsicherung). Das System steckt also noch ziemlich im Anfang ist aber hoch interessant. Es gibt diese Dinger übrigens nicht nur zum ankleben sondern auch zum Verschrauben und sogar unter Metallabdeckungen. Beratung sollte hier evtl. weiterhelfen. Und die Dinger sind gar nicht mal so teuer.
      MfG. petersj