Schlierenbildung bzw. milchiger Nebel auf bereits gespritzten schwarzen PP Hochglanzteilen.

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    • Schlierenbildung bzw. milchiger Nebel auf bereits gespritzten schwarzen PP Hochglanzteilen.

      Hallo zusammen,

      Ich habe ein Problem in der Fertigung und hoffe dass mir jemand weiterhelfen kann.

      Wir fertigen schwarze Hochglanzteile für die Kosmetikindustrie aus PP.

      Die Teile kommen mit perfekter Oberfläche aus dem Werkzeug und sehen sehr gut aus.

      Jetzt kommts: 8|

      Nachdem die Teile eine gewisse Zeit eingelagert waren haben sie einen milchigen Nebel auf der Glanzfläche.

      Dieser lässt sich aber abwischen. Auch alle Rücklagemuster sind davon betroffen.

      Wir testen momentan Material und Batch auf unverträglichkeit.

      Auch die Lagerung ist Thema. .....siehe Bilder 8|

      Kann mir jemand sagen was das ist und woher das kommt??? ?( ?( ?(

      Bin dankbar für jeden Tip! :thumbsup:
    • Der eine Grund kann "Migration" sein. Das beteutet, dass das Batch bzw. das fertige Spritzteil die Pigmente oder auch Additive nicht halten kann. Diese wandern dann mit der Zeit an die Oberfläche und bilden dann diesen hässlichen und abwischbaren Belag der aber so lange wieder kommt, bis das auswandernde Produkt praktisch "ausgeblutet" ist. Das kann zum Beispiel ein Überschuß an Pigmenten sein oder aber auch gewollt durch z.B. UV-Absorber. Heißt: Batch nicht passend, zu hoch konzentriert, Rohware nicht zum Batch passend, Rohware ist bereits additiviert was bisher nur nicht aufgefallen ist.

      Der zweite Grund könnte eine statische Aufladung sein die erst mit der Zeit Staub anlagert.

      Ich tippe auf einen der ersten Gründe.
      MfG. petersj
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    • Hi Major Tom,
      ihr solltet eure Hochglanzteile ionisieren am besten direkt nach dem spritzen, dass Problem mit den "Anlaufen" der Teile hatten wir bei unseren optischen Linsen am Anfang auch....durch die Ionisierung der Teile nimmt man die statische Ladung vom Teil und verhindert dieses "Anlaufen". Staub bleibt dann auch nicht mehr wirklich am Teil haften.

      mfg
    • Das Ionisieren hilft nur, wenn es sich um Staubablagerungen handelt. Migration kann damit nicht verhindert werden. Sollte es sich um Staub handeln, müsste man das unter einem Mikroskop ganz deutlich erkennen können. Sollten es Pigment- oder Additivbestandteile sein werden keine Einzelpartikel sichtbar - außer bei extremer Vergrößerung (>1000 fach).
      MfG. petersj
    • Hallo zusammen,

      Danke erstmal für die Tips! :thumbup:

      Ionisiergeräte haben wir auch da und auch schon getestet. Staub ist es definitiv nicht. Es wird wohl so sein das etwas aus dem Material heraus tritt oder sich etwas anderes darauf ablagert. Sind aber bis auf Matrialtests und Batchwechsel noch nicht wirklich weiter gekommen. Müssen jetzt erstmal schauen wie sich die Muster verhalten venn sie etwas liegen bleiben bzw. getempert werden.
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