Transfer Moulding

    • Zwar in Englisch, aber immerhin:

      en.wikipedia.org/wiki/Transfer_molding



      Wenn ich das richtig verstehe ist es ähnlich dem Spritzprägen, nur dass die gesammte Masse über einen Prägeprozess aus einer Art Nebenkavität in die eigentliche Endkavität "transferiert" wird. Die Vorteile dürften ähnlich dem Spritzprägen sein (weniger Verzug, hohe Oberflächenqualität). Die Nachteile: Ein entsprechendes Werkzeug und eine entsprechende Maschine sind erforderlich. Bestimmt ist dieses Verfahren nicht für viele Anwendungen sinnvoll.
      MfG. petersj
    • Servus,
      Der Prozeß, der auf Wiki beschrieben ist, wird fast ausschließlich für Duroplaste verwendet. Steht zumindest in dem Artikel (usually a thermoset plastic).

      Ich kenne "Transfer Moulding" nur im Zusammenhang mit 2K Spritzguß. Man transferriert ein Formteil manuel oder mittels Robot von einer SGM zur anderen oder innerhalb eines Werkzeugs von oben nach unten. Bspw. beim Hart/Weich spritzgießen. Auf Maschine A wird die Harte Komponente gespritz. Anschließend wird das Teil in Maschine B gelegt und mit einem Kautschuk, TPE, LSR oder was auch immer überspritzt.

      @ nonni52, ist es das was Du suchst?
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    • Ironie ON
      Und dann gibt es noch Werkzeuge die in andere Spritzereien verlagert werden
      Ironie OFF


      Gibt es keine wirkliche Definition?
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Ja und dann gibt es noch das Inmold-Printing.
      Da wird dann die Farbe direkt ins Werkzeug tranferiert und überträgt sich beim Spritzgiessen auf den Kunststoff.
      Sollte jedoch noch nicht ganz so verbeitet sein :rolleyes:


      Otl. E.

      P.S. Danke Kuka für Deine Ironie. An einem tristen Tag geschafft, ein lächeln zu erzeugen :D :thumbup:
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
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