mittlerer Werkzeuginnendruck

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    • Obwohl das auch recht einfach, allein, heraus zu finden gewesen wäre :P

      Alles in [bar]
      amorph

      PS - - 150.....350
      SB - - 200.....400
      SAN - - 250.....450
      ABS - - 300.....550
      PVC hart - - 250.....500
      PVC weich - - 150.....300
      CA - - 250.....450
      CAB - - 250.....450
      CP - - 200.....350
      PMMA - - 350.....550
      PPE (PPO) - - 350....600
      PC - - 350.....650
      PAR - - 350.....650
      PSU / PES - - 400.....600
      PEI - - 350.....650
      PAI - - 450.....750

      teilkristallin

      PE weich - - 200.....600
      PE hart - - 450.....750
      PP - - 350.....550
      PA4.6 - - 450.....750
      PA6 - - 350.....550
      PA6.6 - - 450.....750
      PA6.10 - - 300.....500
      PA11, PA12 - - 350.....550
      PA amorph - - 350.....450
      POM - - 550.....1050
      PET (PETP) - - 450.....750
      PBT (PBTP) - - 400.....700
      PPS - - 350.....650
      FEP - - 300.....600
      ETFE - - 300.....600
      PAA - - 300.....700
      PPA - - 300.....700
      LCP - - 300.....800

      Duroplaste / Elastomere

      Duroplaste - - 200.....600
      TBE-U - - 200.....450
      LSR - - 80.....250


      Gruss Otl. E.
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
    •      
    • Das ist sicherlich richtig, dennoch braucht man nur eine Richtwert-Tabelle. Diese ganze Rechnerei ist auch nur "ungefähr", nur damit man auch einen Anhaltswert hat.

      PS
      Dosierwegberechnung mit Schneckendurchmesser und Teilegewicht + Dichte passt auch nicht = alles nur Anhaltswerte
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kuka ()

    • Das ist wahr @ Kuka.
      Habe ja auch nicht gesagt, dass die Werte ein Allheilmittel sind.
      Ich benutze die Werte selbst zur Berechnung, gebe jedoch immer auf den Weg, den Einzelfall zu betrachten und ggf. die Werte in irgend eine Richtung anzupassen.
      Nur irgend einen Anhaltspunkt muss man ja bekannt geben.


      Otl. E.
      "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" und "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
    •      
    • Hihi,

      das war ja eigentlich die Anwort auf diesen post

      ^^

      Die Wanddicke des Artikels spielt bei dem mittleren innendruck natürlich auch eine rolle! Versuche dir die Tage mal ein Pic zu schicken, habe eine von der Fa. Engel.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Servus,

      Ich bin doch etwas überrascht. Vermutlich weil ich mal gelernt habe,
      dass sich der Wkz Innendruck aus verschiedensten Parametern zusammensetzt. Die
      da wären:


      - Viskosität (zu berücksichtigen sind Massetemperatur, Staudruck,Kompression)
      - Fließweglänge
      - Wandstärke
      - Einspritzgeschwindigkeit
      - Einspritzdruck
      - Werkzeugtemperatur
      - Massetemperatur
      - Usw.

      Als Anhaltspunkte galt für mich immer:
      Techn. Teil mit mäßiger Oberfläche: 100-200 bar
      Techn. Teil mit guter Oberfläche: 150-250 bar
      Techn. Teil mit super Oberfläche: 250-400 bar
      Dünnwand 400-600 bar
      Optisches Teil: 400-800 bar (mit entsprechend langer Nachdruckphase)

      Es gibt Diagramme, in denen man der Innendruck in Abhängigkeit von
      Flieweg und Wandstärke ablesen kann. Das enspricht dann in etwa den Werten, die
      Otl.E. genannt hat.
      Normalerweise sollte pertersj über die Informationen verfügen. Poste
      sie doch bitte mal.

      Hoffe, ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen. ;)

      Grüße,
    • Warum immer ich???

      Bin ich Gott? Wächst mir Gras aus der Tasche???

      Ich werd´mal suchen. 8)

      Dank meiner investigativen Untersuchungen fand ich diese Tabelle, die ich aus der Bedienungsanleitung einer Spritzgießmaschine eines namhaften deutschen Maschinenherstellers aus dem Schwarzwald kopiert habe. Zu klein?? Siehe Galerie "Drücke, Richtwerte".

      MfG. petersj
    •      
    • Definitiv - von eine PolytronICA Bedienungsanleitung (Erster Schulungskurs zum Einrichten)

      Kann auch sein, dass das Ding von mir kommt. Ich hab das schon mal irgend wann in einem Thema gepostet.

      Bin zwar nicht multitasking-fähig aber multiposting-fähig. :thumbsup:
      MfG. petersj
    •      
    • Ich kann aus erfolgreicher Erfahrung sagen: Jedes Teil hat seinen eigenen otimalen Werkzeuginnendruckverlauf. In erster Linie ist die Position des Fühlers entscheidend! Setzt ihn möglichst auf 80% des maximalen Fliessweges. Und wenn es wirklich effizient und erfolgreich was bringen soll: Mit Innendruck umschalten (natürlich bei volumetrisch voll) und den Maxwert überwachen mit ca. +- 5% Toleranz. Und wenn dann noch eine optimale Maschine vorhanden ist, ist es über den Maxwert auch möglich, Viskositätsschwankungen über automatisch angepassten Nachdruck der Maschine (ist patentiert!) auszugleichen, mehr Präzision geht nicht :thumbsup:

      Merke: Fürs Reproduzieren von Auftrag zu Auftrag auf jeden Fall die Innendruckkurve als Masterkurve mit abspeichern, zusätzlich auch die Massedruckkurve und Schneckenbewegung.
      HHB