Verarbeitung von Batchen / Farbkonzentraten und Additivkonzentraten

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    • Wie erreicht ihr in dem Spritzzylinder beim Dosieren bzw. bein Einspritzen eine einwandfreie Verteilung bzw Durchmischung beider Ausgangsprodukte?

      Da bin ich vorerst mal wieder bei der Gravimetrik, hier wird vor dem Einzug in den Zylinder das Material gemischt mit einem Rührwerk, leider sieht man das selbst in den pdf's nicht so schön, ich werde mal ein Bild machen, in dem wir 100% Mahlgut ohne Probleme Mischen und auch verspritzen.
      Ansonsten nichts, normale Parameter und auch keine Mischhilfen, sofern keine Problem.

      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kuka ()

    • @ kuka
      maschinen laufen zu schnell
      bei zykluszeiten zwischen 10 und 15 sec hat die wagge keine sich einzupendeln
      ich könnte auch die geschwindigkeiten runternehmen das die mas. nicht so wackelt aber wer möchte schon längere zykluszeiten haben
      deshalb dosieren wir vulometrisch und mit den neuen system auch besser als vohher
      das heißt wir können auch bei schußgewichten von 1,1 g 2 % dazudosieren bei den älteren musste man immer tricksen
      und die displays sind echt ...........!!!!!!!!!!!!

      wir haben die minicolor baureihe
      Plaste und Elaste aus Schkopau
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    • Danke. Das Prinzip ist bekannt seit einigen Jahren bei Arburg als "Barriereschnecke". Funktioniert auch teilweise recht gut (Materialbedingt).

      Das angehängte Bild zeigt, unserer Meinung nach, eine "schlechte Verteilung". Abgesehen von den Pigmentagglomeraten (Extrusionsfehler=>unzureichende Dispergierung) sind horizontal unterschiedliche Deckungsgrade und Farbintensitäten zu erkennen.
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    • Hallo,

      wir hatten mal ein Zusatz in Pulverform ein sogenanntes Dispergiermittel, damit wurde eine Verbesserung bei Einfärbung von PC (Farbzugabe 0,5%) erreicht, das Zeug ist aber nicht mehr erhältlich.

      @petersj

      Du schreibst etwas von einer Materialmischungsmenge von 500g, das erscheint mir als sehr wenig um eine Aussage über die Farbstabilität zu machen.
    • Das kann ich so jetzt nicht sagen, sowas kommt auch bei PS + MB Batch vor, da kann man von unterschiedlicher Werkzeugwandtemperatur ausgehen - häufig in der Nähe des HK's.

      Müsste man auf ganzer Linie betrachten, salopp würde ich sagen geht noch, da das Bild vergrößert ist.
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    • Naja, aber ohne Vergrößerung würde das gar nicht auffallen. Wir hatten aber Probleme bei der Farbmessung am Composter. Drei mal das gleiche Plättchen gemessen - drei unterschiedliche Ergebnisse. Vor allem, wenn man eigentlich immer an der gleichen Stelle mißt. Das ganze Plättchen ist 60x40mm groß und 2mm dick. Das Werkzeug hat 2 Kavitäten, Kaltkanal und Filmanguß. Siehe Bild.

      Nachtrag: Schußgewicht PC ca 15g, Dosiervolumen 18ccm, Massepolster ca 2,5ccm

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von petersj ()

    • 25ger Durchmesser. In diesem Fall aber auch ohne jegliche Mischelemente auf oder vor der Schnecke.
      Früher. . . bei den uralten Arburgmaschinen (noch mit Rollenschaltern) konnte man den Staudruck noch so hoch einstellen, dass die Schnecke ewig auf der gleichen Stelle rühren konnte. Das Maximum heute sind 350bar.
      Ich hab dieses Bild auch nur hingestellt, um mal ein optisches Beispiel für eine nach unserer Meinung schlechte Verteilung zu zeigen.
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    • Die Schnecke hat ja dann ca. 55ccm max. Dosiervolumen, wenn Du von den 500g auch noch vorspülst, verbleibt aber nicht mehr viel an Material.

      Eigentlich ist es bei uns fast immer so, daß bei Selbsteinfärbung die letzten Schüsse, wenn die Maschine "leer läuft", nicht mehr richtig eingefärbt (zu hell) sind. Daher die Anmerkung das bei 500g Material vermutlich keine Aussage zu treffen ist. Funktionierte dies den sonst üblicherweise mit so einer relativ kleinen Materialmenge?
    • Naja, aber im normal Fall, wird bei uns nicht vergrößert, sondern der Gesamteindruck zählt - heißt ja eigentlich, dass ich die Extrusionsfehler nicht sehen würde und die "Schatten auch nicht"
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    • Wir haben auch nur vergrößert wegen der Probleme bei der Farbmessung und kamen dann auf diese Erscheinungen. Zugegeben, das ist alles nichts neues für uns. Aber wie das so in einer Firma komischer Weise ist: Das ist alles jahrelang bekannt. Dann kommt jemand neues (vielleicht auch nur aus einer anderen Abteilung) und meint was völlig neues entdeckt zu haben. Komischer Weise wird darauf auch noch eingegangen obwohl die "Alten" sagen: Das kennen wir schon. Es wird sich auch nicht wirklich was ändern, aber erst mal großes Trara. Leider vergessen auch einige "Alte" mit der Zeit, was sie eigentlich an Erfahrungen gemacht haben, Schade.

      Nun weiß ich aber immer noch nicht: würde oben gezeigtes Ergebnis als "schlecht", "noch gut" oder als "gut" bei euch durch die QS gehen? Wie besagt: bei uns viel es durch, da nicht nur visuell sondern auch per Computer gemessen wird.
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    • Weiter oben, hatte ich schon geschrieben, dass das wohl so durchgeht bzw mit der Werkzeugtemperierung würde sich das Farbbild auch verändern.

      Hab mal das Bild noch eingefügt vom Rührwerk: Rührwerk
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    • Hi@all,

      interassantes Thema.

      Habe da auch so nen Problemfall, PC eingefärbt mit 0,7% schwarz, sollte gedeckt, aber dennoch durchsichtig sein und natürlich sind Farbunterschiede tabu.

      Meine Überlegung dahingehend war, dass eine optimale Durchmischung bei einem Teilgewicht < 10 gr. und einer Zugabe von 0,7% eigentlich

      unmöglich ist, da pro Schuss 0,07 gr. Batch zugeführt werden müssten, aber das wär ja weniger als ein granulatkorn pro Schuss, gibt`s da

      keine Möglichkeit, die Granulatgrösse zu ändern?

      Denke, dass mit Mikrogranulaten manchem Anwender schon geholfen wäre.

      Ansonsten habe ich mit Mischdüsen der Fa. OFS gute Erfahrungen gemacht, sind auch relativ einfach zu reinigen.
      Gruß
      Peter
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    • @peri
      Wir haben für solch niedrige Einsätze das PC-Batch gemalen und dann wie ein Pigment aufgetrommelt. Zusätzlich noch einen statischen Mischer in der Düse.
      Eine andere Möglichkeit ist natürlich, sich ein Batch mit einer niedrigeren Konzentration herstellen zu lassen. Dann muss natürlich mehr eingesetzt werden. Wir machen das z.B. bei unseren Einfärbungen um minimale Farbmengen bei der Abtönung von Kompounds realistisch einwiegen und einarbeiten zu können.