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  • Lunker im Spritzgussteil

    petersj - - Anwendungstechnik

    Beitrag

    Wenn "alles voll von Blasen ist", muss auch geprüft werden ob dem Spritzbetrieb das Material beigestellt wird oder ob er eine (undeutliche) Materialvorgabe bekommen hat. Wenn alles voll mit Blasen ist kommt mir der Gedanke, dass vielleicht Schäumungsmittel mit im Einsatz war. Wurde das Material beigestellt muss auch das Material geprüft werden. Letzten Endes sollte in Zukunft die Verarbeitung dokumentiert werden. Hierzu Zählt auch Vortrocknung und Parameterprotokolle. Das dürfte heutzutage keine…

  • Klar, dass eine ausgiebige Bemusterung und Freigabe unter diesen Bedingungen sehr wichtig ist. Der Vorteil wird sein, dass bei entsprechender Freigabe mehrere Materialien in der Zukunft alternativ zur Verfügung stehen können. Das sollte dann natürlich in den Verträgen entsprechend vermerkt werden. Dadurch seid ihr dann in der späteren Materialwahl wesentlich flexibler. Der Aufwand ist natürlich erheblich. Technisch wie auch finanziell und zeitlich.

  • Lunker im Spritzgussteil

    petersj - - Anwendungstechnik

    Beitrag

    Die Haftung sehe ich aus Sicht eurer Kunden natürlich bei euch. Ihr habt geliefert, also seid ihr für die fehlerhaften Teile beim Kunden verantwortlich (offensichtlich wurden die Teile bei euch nicht auf ihre Qualität hin geprüft). Ihr könnt die schlechte Qualität aber wiederum bei eurem Lieferanten reklamieren. Dabei muss auch der Aufwand für den Austausch bereits an eure Kunden gelieferter Teile berücksichtigt werden. Das alles muss unter dem Begriff "Produkthaftung" betrachtet werden.

  • Mal so am Rande: Es ist einfach, als Einkäufer irgend ein "vermutlich ähnliches Material" zu beschaffen. Der Mann an der Maschine und der in der QS kommen aber u.U. mit diesem Material aus verschiedene Gründen überhaupt nicht zurecht. Und der Mann an der Maschine wird dann wieder als der Dumme beschimpft, obwohl er für den Materialwechsel gar nichts kann. Also erst prüfen (mit allen Konsequenzen) ob das Material wirklich geeignet ist und die Anforderungen auch wirklich erfüllt!

  • Ich würde empfehlen, dass ihr euch erstmal bemustern lasst! Sich drauf zu verlassen, dass ein völlig anderes Material die absolut gleichen Ergebnisse erzeugt, ist fahrlässig. Und eine "ähnliche Verarbeitung" ist nicht die gleiche Verarbeitung.

  • Werkzeugbeschichtung

    petersj - - Werkzeug

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    Um hier genaue und produktbezogene, sowie Anwendungsbezogene Informationen zu bekommen, muss man sich mit den entsprechenden Vertretern der Firmen zusammensetzen. Im Netz findet man nicht mal 1/10 der Informationen, die alleine von 1 Vertreter in einem Gespräch vermittelt werden. Zusätzlich gibt es unzählige Varianten einer Beschichtung mit einem konkreten Namen. Dazu kommt, dass es oft die gleichen Firmen sind, die z.B. Bohrer und Fräser mit entsprechenden Langzeitbeschichtungen coaten. Beispie…

  • Ok - über Werkzeugwechsel und dessen Zeiten kann man streiten. Wir haben im Schnitt 70 (siebzig) Werkzeugwechsel pro Tag, auf 12 Maschinen. Zeit pro Wechsel ca. 1 Minute - wenn´s lange dauert. Die Temperierung wird automatisch gekoppelt, die Programme werden vom Leitrechner eingelesen. Bis also ein "Werkzeug" läuft dauert es etwa 10 Minuten (mit Aufheiz- oder Abkühlzeit). Und nun kommt´s: Ein Werkzeug wiegt ca. 6kg, Das Stammwerkzeug ist fest in die Maschine eingebaut und wird erst bei deren Ve…

  • Die Glaskugel ist bestimmt nicht schlecht. Die "FM" von BASF ist noch nicht aufgehoben. Sicherlich gibt es von anderen Herstellern auch PA66. Frage ist aber, in wie weit die die entsprechenden Stoffe von BASF beziehen. Es ist ja nicht das Maschinchen für PA66, sondern das oder die Maschinchen für die Rohstoffe für PA66. Außerdem ist PA66 nicht von jedem Hersteller identisch. Und wenn man auf die Ultramid A-Gruppe angewiesen ist, sieht´s eben mal ein wenig eng aus.

  • Nun, das Problem betrifft alle, die PA66 Rohware brauchen. Auch wir haben Bezugsprobleme und damit auch entsprechende Lieferbegrenzungen. Trotzdem bitte anfragen.

  • PVC Weiterbildung

    petersj - - Beruf und Ausbildung

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    Ich glaube kaum, dass du von einem Institut (z.B.) oder einer TU etc. ein Seminar bezüglich der PVC-Verarbeitung finden wirst. Hier sollte dein Ansprechpartner der Hersteller oder ggf. der Lieferant des Produktes sein, denn es gibt da mit Sicherheit so gewisse "Spezialitäten". Im idealen Fall bietet der Hersteller entsprechende Hilfe über seine Anwendungstechnik - wenn es denn eine gibt. Sonst gilt: Learning by doing bzw. try and error. Aber mal im ernst: So besonders ist PVC doch nun auch nicht…

  • Bayblend FR-Typen (FR = flame retardant = Flamm hemmend) müssen ganz penibel nach den Herstellervorschriften verarbeitet werden. Zum Ersten muss es fachgerecht getrocknet werden (80°C, jedoch nicht länger als 4 Stunden) und zum Zweiten darf es nicht über 240°C Massetemperatur und 80° Werkzeugtemperatur verarbeitet werden. Ab 250°C beginnt die Flammschutzausrüstung zu reagieren und hat dann bedeutenden Einfluss auf die Bruch. und Reißfestigkeit. Sollte der Lieferant argumentieren, dass es anders …

  • Wie Oberflächen Struktur angeben?

    petersj - - Werkzeug

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    Siehe oben. Wenn die Fläche einfach nur zart gesandstrahlt wurde, gibt es im Prinzip keinen Namen. Du kannst diese Fläche nie wieder in der gleichen Mattigkeit und mit der identischen Struktur herstellen. Du könntest den Glanz messen und ggf. die Oberflächenrauigkeit messen. Das würde dann annähernd die Oberfläche beschreiben. Auch könntest du die Art der Herstellung vermerken (gesandstrahlt, Korngröße, Luftdruck. etc.)

  • Schlierenbildung Display

    petersj - - Anwendungstechnik

    Beitrag

    Das ist auf jeden Fall richtig! Wenn ein Werkzeug aber "auf Kante" konstruiert wurde und die Parametrierung dann ebenfalls so gehalten werden muss, kann so etwas vorkommen.

  • Schlierenbildung Display

    petersj - - Anwendungstechnik

    Beitrag

    Das Problem ist, dass trotz "gleicher" Parameter nicht jede Maschine auch "gleich" läuft. Zumal von Hersteller zu Hersteller nicht. Und dann gibt es etwas, wozu Kollegen mich immer wieder auslachen: Saisonale Variablen. Hierzu zählen unter anderem Raumtemperaturen, Luftzüge und Luftfeuchtigkeiten. Wenn ich mich recht erinnere, nimmt Grilamid sehr schnell wieder Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Wird also ggf. der Vorratstrichter der Maschine zu voll gefüllt, kann eine Verweilzeit des Granu…

  • Undichtigkeit im Werkzeug

    petersj - - Werkzeug

    Beitrag

    (Druck)Luft ist das teuerste Betriebsmedium einer Firma. Diese Art der Kühlung sollte also nur im absoluten Notfall und für kurze Zeit angewandt werden. Vielleicht sind in deinem Werkzeug ja Einsätze verwendet worden und bei der Montage wurden dichtende O-Ringe oder andere Dichtungen wieder beschädigt. Ich schlage vor die einzelnen Temperierkreise einzeln abzudrücken um die Fehlstelle erst einmal richtig zu lokalisieren. Ein Leckstoppmittel würde ich nicht verwenden, da sich dieses im gesamten K…

  • Werkzeuge für PPS Material

    petersj - - Werkzeug

    Beitrag

    Benutze doch mal die "Suche" über alle Foren nach PPS, Tedur, und Fortron (einzeln). Hier sind schon viele Informationen durchgekaut worden. Du wirst nicht um Werkzeugtemperaturen über 150°C (Wichtig: gemessen im Werkzeug) herum kommen. Für eine glänzende Oberfläche brauchst du je nach Type und GF-Gehalt auch deutlich mehr Werkzeugtemperatur. Bei Scheinwerfer-Typen wird mit steigender Temperatur die Reflektionsfähigkeit der Oberfläche deutlich besser. Zusätzlich beeinflusst die Temperatur die Kr…

  • Altes Thema, nochmal aufgewärmt: Rost

    petersj - - Werkzeug

    Beitrag

    @1u21 Vielen Dank für den Beitrag. Am Ende muss der Kompromiss gefunden werden, der den wenigsten Aufwand verursacht. Das haben wir früher auch immer gedacht. Und uns natürlich auch gewünscht. Allerdings hat es nie richtig funktioniert. Daher sind wir auf die Zwischenstufen gekommen: Ein Hauptkühlkreis und mehrere Kreise, die durch diesen dann gekühlt werden. Ich habe die letzten Tage mal mit den Zuständigen für die Wasseraufbereitung gesprochen. Teilweise wird sogar noch ein dritter Kreislauf g…

  • Wenn das Teil groß genug ist, versucht es doch mal mit einem Forstnerbohrer. Teil gut einspannen, ganz langsame Drehahl verwenden. Ggf. mit Tiefenanschlag arbeiten, weil der Bohrer sich evtl. plötzlich in das Teil hineinfrißt. Je nach Feuchtemessgerät rate ich mindestens zu einer Doppelbestimmung. Das Messgerät sollte schon sehr genau sein und die Drift sollte vorher bestimmt werden (Fehlweisung durch äußere Einflüsse).

  • Altes Thema, nochmal aufgewärmt: Rost

    petersj - - Werkzeug

    Beitrag

    Wir fahren seit vielen Jahren aus den oben genanntenProblemen einen Primär- und einen Sekundärkreislauf. Da die Freikühler alsRieselkühlturm (Freikühler mit geschlossenem Kreislauf und Ventilator brachten nicht die erforderlicheKühlleistung, da keine Verdampfungskühlung stattfand) konstruiert sind, kommtes in diesem Kreislauf klarerweise zur Veralgung. Obwohl das Wasserentsprechend behandelt wird. Es wurden daher im Primärkreislauf(Produktionskreislauf) entsprechende Plattenkühler installiert. N…

  • Oxidation vom PA6 GF30 beim Einspritzen.

    petersj - - Material

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    Bei einigen PAs in hellen Farben haben auch wir die Erscheinung, dass die Spritzlinge bei zu kurzer Kühlzeit nach der Entformung vergilben bzw. richtig braun werden. Dieses ist besonders gut zu beobachten bei den Spritzkuchen: Ins Freie gespritzt und die Dinger werden schnell braun. Fährt man einen schnellen Zyklus (nicht wie bei uns im Labor), ist die Entformungstemperatur evtl. noch sehr hoch. Lässt man nun eine etwas längere Kühlzeit laufen, kommt an das Material fast kein Sauerstoff (im gesc…